
Man möchte oft eine sekundäre E-Mail-Adresse, um Online-Anmeldungen von persönlicher Korrespondenz zu trennen oder einfach um ein altes, unübersichtliches Postfach zu ersetzen. Hotmail, das von Microsoft übernommen und in Outlook.com integriert wurde, bleibt eine solide Wahl, um in wenigen Minuten eine kostenlose Adresse zu erhalten. Der Prozess hat sich seit der Migration zum Microsoft-Ökosystem geändert, und einige Details verdienen es, vor dem Start beachtet zu werden.
Hotmail oder Outlook: Welche E-Mail-Adresse bei der Anmeldung wählen
Wenn man auf die Seite zur Erstellung eines Microsoft-Kontos gelangt, bietet ein Dropdown-Menü mehrere Domains an: @outlook.fr, @outlook.com, @hotmail.fr, @hotmail.com. Die Wahl der Domain ändert nichts an den Funktionen. Man hat Zugang zum gleichen Dienst, zur gleichen Oberfläche und zu denselben Tools, unabhängig von der gewählten Endung.
Lesetipp : Praktischer Leitfaden zum einfachen Bezahlen mit einer Illicado-Karte bei Leroy Merlin
Der Unterschied ist rein kosmetisch. Eine Adresse @hotmail.fr kann bei einem Recruiter einen veralteten Eindruck hinterlassen, während eine Adresse @outlook.com neutraler wirkt. Für den persönlichen Gebrauch (Newsletter, Online-Einkäufe, Foren) spielt das keine Rolle. Man wählt, was einem gefällt.
Bei der Erstellung ist es auch möglich, eine bestehende E-Mail-Adresse (Gmail, Yahoo oder andere) als Microsoft-Konto-ID zu verwenden, ohne eine neue Adresse @outlook oder @hotmail zu generieren. Wenn das Ziel darin besteht, ein neues Postfach zu erhalten, muss die Option „Eine neue E-Mail-Adresse erhalten“ und nicht „Eine bestehende E-Mail-Adresse verwenden“ ausgewählt werden.
Weiterlesen : Die Must-haves für die richtige Auswahl Ihrer Sportausrüstung im Jahr 2024
Das ist eine häufige Quelle der Verwirrung. Um eine kostenlose Hotmail-E-Mail-Adresse zu erstellen, geht man also systematisch über die Erstellung eines Microsoft-Kontos von outlook.com oder signup.live.com.

Ein Microsoft Outlook-Konto erstellen: Die konkreten Schritte auf Computer und Mobilgerät
Egal, ob von einem PC-Browser oder von einem Smartphone aus, das Verfahren ist identisch. Man geht auf outlook.com und klickt dann auf „Kostenloses Konto erstellen“. Folgendes passiert dann:
- Man gibt den gewünschten Benutzernamen ein und wählt die Domain (@hotmail.fr, @outlook.com usw.) im Dropdown-Menü aus. Wenn der Name bereits vergeben ist, schlägt Microsoft Varianten vor.
- Man legt ein ausreichend starkes Passwort fest, indem man Buchstaben, Zahlen und Symbole kombiniert.
- Man gibt Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Land an. Diese Informationen dienen zur Wiederherstellung des Kontos im Falle eines Zugriffsverlustes.
- Man durchläuft eine Anti-Roboter-Überprüfung (Captcha) und bestätigt dann. Das Postfach ist sofort zugänglich.
Das Ganze dauert weniger als fünf Minuten, wenn der gewünschte Benutzername verfügbar ist. Auf Mobilgeräten funktioniert das gleiche Verfahren über den Browser oder direkt über die Outlook-App (kostenlos auf Android und iOS).
Überprüfung der Telefonnummer
Microsoft verlangt manchmal eine Telefonnummer zur Bestätigung der Identität, insbesondere wenn man mehrere Konten von derselben IP-Adresse aus erstellt. Das ist nicht immer der Fall, aber wenn die Anfrage erscheint, gibt es keinen zuverlässigen Weg, sie zu umgehen. Ein mit dem Konto verknüpftes Telefon zu behalten, erleichtert auch die Wiederherstellung im Falle eines vergessenen Passworts.
Die eigene Hotmail-Adresse sichern: Passwort und moderne Authentifizierung
Das Erstellen des Kontos ist schnell. Es richtig zu sichern, dauert ein paar Minuten länger, und genau hier gehen viele Menschen zu schnell vor.
Microsoft hat die grundlegende Authentifizierung (einfaches Passwort über SMTP) für Verbindungen von Drittanbieter-Anwendungen eingestellt. Outlook/Hotmail-Konten funktionieren jetzt mit OAuth 2.0, der modernen Authentifizierung. Praktisch bedeutet das, dass man sicherstellen muss, dass die Software, die man verwenden möchte, OAuth 2.0 unterstützt, wenn man seine Hotmail-Adresse in einer E-Mail-Software wie Thunderbird oder einer älteren Version von Outlook verwenden möchte.
Bei Browsern oder der offiziellen Outlook-App gibt es keine Probleme. Die Verbindung erfolgt normalerweise. Das Problem tritt vor allem bei alten E-Mail-Clients auf, die nicht aktualisiert wurden.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
In den Sicherheitseinstellungen des Microsoft-Kontos (account.microsoft.com/security) kann man die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Diese Option sendet bei jeder Anmeldung von einem neuen Gerät einen Code auf das Telefon oder über eine Authentifizierungs-App. Das ist der effektivste Schutz gegen das Hacken eines kostenlosen E-Mail-Kontos.

Seine kostenlose Hotmail-Adresse auf allen Geräten nutzen
Die Outlook-App ist kostenlos für Windows, macOS, Android und iOS verfügbar. Man verbindet seine Hotmail- oder Outlook-Adresse, indem man einfach die Adresse und das Passwort eingibt. Die Synchronisierung von E-Mails, Kalender und Kontakten erfolgt automatisch.
Die kostenlose Version zeigt Werbung in der Benutzeroberfläche an. Microsoft 365-Abonnenten haben dieses Problem nicht, aber für den normalen persönlichen Gebrauch bleiben die Anzeigen unauffällig und stören nicht beim Lesen der Nachrichten.
Ein praktisches Detail: Man kann auch Konten anderer Anbieter (Gmail, Yahoo) in der Outlook-App hinzufügen, was es ermöglicht, mehrere Postfächer in einer einzigen Benutzeroberfläche zu zentralisieren. Es ist nicht nötig, zwischen den Anwendungen zu jonglieren.
Ein Alias einrichten, um mehrere Adressen zu verwalten
In den Einstellungen des Microsoft-Kontos kann man Aliase (sekundäre Adressen, die mit demselben Konto verbunden sind) erstellen. Ein Alias @outlook.fr, der mit einem Konto @hotmail.fr verknüpft ist, teilt sich dasselbe Postfach. Das ist nützlich, um je nach Kontext eine andere Adresse anzugeben, ohne mehrere Konten verwalten zu müssen.
Eine kostenlose Hotmail-E-Mail-Adresse zu erstellen, bleibt eines der einfachsten Verfahren im Internet. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: ein starkes Passwort wählen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und überprüfen, ob die eigenen E-Mail-Programme OAuth 2.0 unterstützen. Diese drei Reflexe vermeiden die meisten Sicherheits- und Verbindungsprobleme, die in den Microsoft-Hilfe-Foren angesprochen werden.